Hier blogge ich Klartext!

Heinz D. Schultz | CEO TSSO


Grosse Menschen sprechen über Ideen,
Durchschnittliche Menschen sprechen über Dinge,
Kleine Menschen sprechen über andere Menschen.

IntroHive - Corporate Networking

Die Suche nach Diamanten in der Goldmine

IntroHive - Corporate Networking

 

Mit der Beschreibung ihres Services als „corporate networking“ bekam IntroHive in den letzten Tagen Verstärkung aus den Management Reihen des ehemaligen Radian6 Top Managements. Radian6 wurde 2011 für 340 Millionen Dollar an Salesforce verkauft.

Die drei hochkarätigen Manager Richard McInnes, David Alston und Robert Begg waren nicht von den einschneidenden Personalreduzierungswelle betroffen die unmittelbar nach der Akquisition stattgefunden hat. Die drei blieben nach der Akquisition noch eine Weile bei der Salesforce Mutter, bevor sie sich auf ein neues IntroHive StartUp eingelassen haben.

IntroHive die nach einer ersten Serie A Finanzierungs-Runde durch Fortify Ventures und Virginia’s CIT GAP Funds knapp 2 Millionen Dollar Geld erhalten haben, zeigen auf spannende Art und Weise, wie durch die Akquisition Salesforce/Radian6 Neugründungen entstehen.

Die eingeschworene Gang-Mitglieder McInnes, Alston und Begg funktionieren wie Entrepreneure und ein Uhrwerk. IntroHive erfährt durch deren Einstieg, einen sehr bedeutenden strategischen und operativen Schub.

IntroHive ermöglicht Unternehmen in Ihren eigenen Reihen auf Vernetzungen der Mitarbeiter mit potentiellen Kunden  zu suchen. Hierbei werden unter Einhaltung der Privatsphäre LinkedIn und Google+ Profile und persönliche Adressbücher mit IntroHive durchforstet um den Weg zum Potentiellen Kunden über eine vernetzte Beziehung herzustellen. IntroHive verwendet dazu den Begriff „warm introduction“ was soviel heißt wie ein „freundliches gegenseitiges Vorstellen“. Da auch in vielen europäischen Ländern das Thema Kalt-Akquise immer schwieriger wird und Cold-Calls in einigen Ländern untersagt ist, könnte dieses Modell vielversprechend sein.

Diamanten in der Goldmine zu finden wird mit IntroHive vielleicht möglich, möge dazu jedoch eine gehörige Portion Vertrauen der Mitarbeiter eines Unternehmens gehören, sich in das persönliche Beziehungsnetz schauen zu lassen.

Ich bin gespannt, denn was McInnes, Alston und Begg mit Radian6 geschafft haben, war sehr bemerkenswert und könnte Garant für den Erfolg von IntroHive sein. Inwieweit „corporate network harvesting“ in Europa ankommt bleibt abzuwarten.