Social Media Designer/in

Wer als Social Media Designer beziehungsweise Social Media Designerin arbeiten möchte, muss zunächst ein Studium der Kreativwirtschaft oder ein betriebswirtschaftliches Studium mit dem Schwerpunkt Informatik und Werbung absolviert haben. Da es keine einheitliche Regelung zu den Studiengebühren gibt, fallen die Kosten für ein solches Studium unterschiedlich aus. Außerdem kann man sich entscheiden, ob man drei bis maximal vier Jahre studiert und nach dem Bachelor-Abschluss den direkten Berufseinstieg oder nach weiteren ein bis zwei Jahren den Master-Abschluss wählt. Dieser qualifiziert einen für spätere führende Positionen. Allerdings ist auch eine Ausbildung von etwa drei Jahren als möglicher Zugang zu dieser Tätigkeit möglich. Hier sollte aber eine entsprechende Weiterbildung beziehungsweise Schulung vorgenommen werden.

Nachdem man erfolgreich ein solches Studium oder eine Ausbildung absolviert hat, kann man für Unternehmen aller Art arbeiten. Dabei sind vor allem aber Unternehmen des Handels potenzielle Arbeitgeber. Aber auch Organisationen sowie Verbände und Vereine können Beschäftigungsmöglichkeiten bieten. Darüber hinaus kann man für andere Einrichtungen sowie in der Unternehmensberatung tätig sein.

Als Social Media Designer beziehungsweise Social Media Designerin arbeitet man an der Gestaltung von Internetauftritten eines Unternehmens oder eines anderen Arbeitgebers. Dabei handelt es sich meistens um die grafische Gestaltung von Präsenzen bei Facebook, Xing und Co. Aber auch YouTube und Twitter sind Plattformen, bei denen man in dieser Funktion aktiv ist.

Aufgrund der Tatsache, dass man aber auch selbst Communitys gestalten muss, sind hier nicht nur redaktionelle Aufgaben zu erfüllen, sondern auch die Programmierarbeit. Weiter übernimmt man oftmals auch die Administration dieser erstellten Plattformen und integriert diese in die bestehenden Internetpräsenzen. In dem Beruf des Social Media Designers beziehungsweise der Social Media Designer kommen zwei Aspekte zur Geltung: die Ästhetik und die Werbe-Wirksamkeit. Man muss also diese beiden Dinge verbinden und somit das grafische Wissen mit dem wirtschaftlichen kombinieren.