Social Media Entwickler/in

Möchte man als Social Media Entwickler beziehungsweise Social Media Entwicklerin tätig sein, muss man meistens eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung absolviert haben. Diese ist bundesweit geregelt und dauert drei Jahre. Sie wird sowohl im Handwerk als auch in der Industrie angeboten. Eine weitere Zugangsmöglichkeit stellt das Studium der Medieninformatik oder der Informatik dar.

Dieses dauert in der Regel drei Jahre. Dann hat man den Bachelor-Abschluss erreicht und damit die Möglichkeiten, entweder direkt in das Berufsleben einzusteigen, oder ein bis zwei weitere Jahre zu studieren, um den Master-Abschluss zu machen. Dabei können die Kosten für das Studium unterschiedlich ausfallen. Hochschulen regeln individuell, welche Beiträge für ein Semester erhoben werden, diese dürfen allerdings 500 Euro nicht überschreiten.

Hat man eine solche Qualifikation erreicht, kann man in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige arbeiten. Das bedeutet, dass sowohl der Handel als auch die Industrie sowie das Handwerk mögliche Anstellungen bieten. Die Hauptaufgabe eines Social Media Entwicklers beziehungsweise einer Social Media Entwicklerin besteht darin, anspruchsvolle Media-Projekte zu realisieren. Dabei dienen Plattformen wie Twitter, Foursquare, Facebook und Xing als Basis. Auch an der Konzeptionierung solcher Projekte ist man beteiligt. Ein weiterer Aufgabenbereich stellt die Umsetzung von Social Media Anwendungen in PHP dar. Dabei arbeitet man mit Open Source Softwares wie Drupal.

Als Social Media Entwickler beziehungsweise Social Media Entwicklerin unterstützt man außerdem Konzeptionierer und Projektleiter bei ihrer Arbeit, indem man sie fachmännisch berät, Analysen der Machbarkeit durchführt und den Aufwand für die Umsetzung einschätzt. Das bedeutet, dass man in dieser Funktion auch mit anderen Abteilungen eng zusammen arbeitet. Darunter kann zum Beispiel die Abteilung für das Marketing und PR fallen. Ein weiteres Tätigkeitsfeld stellt die Realisierung von anspruchsvollen Web-Frontends dar. Dabei wird auf der Basis aktuellster Technologien für Browser und mobile Geräte gearbeitet. Auch hier arbeitet man meistens mit anderen Abteilungen oder sogar Geschäftspartnern zusammen.