Social Media Consultant/in

Wer als Social Media Consultant beziehungsweise Social Media Consultantin arbeiten möchte, sollte zunächst ein Studium in dem Bereich Werbung und Marketing absolviert haben. Dieses Studium dauert in der Regel drei Jahre. Nach dieser Zeit kann man entweder den direkten Berufseinstieg oder aber ein bis zwei weitere Studienjahre wählen. Nach den ersten drei Jahren hat man den Bachelor-Abschluss erreicht, die folgenden Jahre führen zum Master-Abschluss. Einheitliche Kosten gibt es aufgrund der individuellen Regelung von Semesterbeiträgen nicht. Sie belaufen sich aber höchstens auf 500 Euro pro Semester. Auch eine Ausbildung in diesem Bereich kann als möglicher Zugang zu diesem Beruf dienen. Dabei sollte man allerdings entsprechende Weiterbildungen beziehungsweise Schulungen machen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Studiums oder einer Ausbildung kann man in Unternehmen aller Wirtschaftszweige arbeiten. Darunter fallen also Unternehmen aus dem Handwerk, der Industrie und auch aus dem Handel. Außerdem ist es möglich, in Büros der Unternehmensberatung zu arbeiten.

Die Hauptaufgabe eines Social Media Consultanten beziehungsweise einer Social Media Consultantin besteht darin, Unternehmen bei dem Einsatz von Social Media zu unterstützen. Das heißt konkret, dass zunächst die bisherige Präsenz und Aktivität im Internet analysiert wird. Wie bekannt ist das Unternehmen bei Usern von Facebook, Xing und Twitter? Wie wird der Content auf den Seiten dargestellt? Welche Maßnahmen ergreift das Unternehmen, um bei Kunden präsent zu sein?

Als Social Media Consultant beziehungsweise Social Media Consultantin entwirft man Strategien, die die Präsenz optimieren sollen. Außerdem arbeitet man aktiv daran mit, das Unternehmen bekannter zu machen. Das bedeutet außerdem, dass man eventuell Mitarbeiter neu einteilt und neue Formen des Online-Marketings in Erwägung zieht. Man berät also vor allem die Unternehmensleitung und die Abteilung für Marketing und PR, wie Social Media am besten eingesetzt werden könnte. Auch die IT-Abteilung kann dabei mit einbezogen werden.